Neckartailfingen besitzt einen historischen Ortskern der von markanten Gebäuden geprägt ist.
Die Konzeption sieht vor, dass die neue Festhalle als zentraler Ort des Gemeindegeschehens in Zukunft eine gleichbedeutende Stellung zur Martinskirche, zum Rathaus und zur Neckarbrücke einnimmt und zu diesen Orten in Bezug tritt. Dies drückt sich im gewählten sandfarbenen Natursteinmaterial der Fassade aus.
Die ruhende, kraftvolle Ausstrahlung des Materials erlaubt eine klare graphische Bearbeitung des Baukörpers. Der Standort für die Festhalle liegt an der Neckarseite der Baufläche. So lassen sich fünf wesentliche Ziele erreichen: Solitärstellung der neuen Festhalle, klare Kantenausbildung des Quartiers, Abriegelung der Gewerbefläche, Anschluss des Grünzugs an die Alleenstraße und Blickbeziehungen zur Neckaraue und Brücke.
Die Festhalle wendet sich mit ihrem Saal zur Zufahrtsseite, so dass Veranstaltungen nach außen ablesbar werden. Die Zugangsseite und das Foyer öffnen sich Richtung Baumallee.
Der Grundriss der Festhalle ermöglicht größtmögliche Flexibilität in der Nutzung der einzelnen Bereiche. Vom Foyer aus sind beide Saalteile, die Speiseausgabe und der Mehrzweckraum getrennt erreichbar.
Die Dachfläche wird als fünfte Fassade gestaltet und greift in ihrer Körnung das Ortsgefüge auf. Die baumbestandene Alleefläche erhält durch die neue Festhalle einen klaren Bezugspunkt.
| Auslober: | Gemeinde Neckartailfingen |
| BGF: | 1.400 m² |
| BRI: | 7.600 m³ |







