Um die steigende Schülerzahl aufnehmen zu können, benötigt das Humboldt-Gymnasium in Köln einen zusätzlichen Erweiterungsbau, welcher auf dem südwestlichen Schulgelände realisiert werden soll.
Durch die Anordnung des kompakten Neubaukörpers an die südwestliche Grundstücksgrenze werden die vorhandenen städtebaulichen Kanten besetzt. Gleichzeitig wird die vorhandene Bausubstanz im Sinne des bestehenden Schulensembles sinnvoll ergänzt. Zwischen dem Neubau, der Sporthalle und dem bestehenden Haupttrakt spannt sich ein neuer Pausenhof auf. Dieser gibt den Blick sowohl auf die bestehende Fassade als auch auf den bestehenden Pausenhof frei, wodurch ein hohes Maß an Übersichtlichkeit und Orientierung geschaffen wird. Durch das Aufstellen einer Wandscheibe im Pausenhof und das Öffnen der Aluminiumelemente in der Fassade wird der Zugangsbereich des Neubaus klar formuliert. Die Zugangsadresse des Kammermusiksaals wird mit der Materialität der Wandscheibe in Mineralwerkstoff, analog zum Kammermusiksaal, verdeutlicht. Durch die leichte Eindrehung und Zurücksetzung des Neubaus zum Haupttrakt wird der prägnante Gebäudekopf hervorgehoben.
| Auslober: | Stadt Köln |
| BGF: | 5.000 m² |
| BRI: | 19.000 m³ |







