In Chemnitz entsteht ein neues Schulzentrum an der Heinrich-Schütz-Straße. Der Einbindung der neuen Schulnutzungen in den städtebaulichen Rahmen kommt höchste Bedeutung zu. Die schulische Nutzung dient als Bindeglied zwischen dem Wohnviertel im Süden und dem Grünerholungsgebiet „Zeisigwald“ im Norden. Die Schule des Chemnitzer Schulmodells ist im Westen situiert, die Chemnitzer Körperbehindertenschule im Osten. Beide Schulen bekommen eine „eigene Adresse“. Ergänzend zu den Schulen wird im Nordwesten eine 3-Feld-Sporthalle mit Außensportflächen gestaltet, die den Übergang zum Naherholungsgebiet herstellt. Im Nordosten wird durch die angegliederte Ganztagesbetreuung und Wohnheim für Schüler der KÖ-Schule im Zusammenhang mit medizinischen Therapiemöglichkeiten das Angebot für pflegebedürftige Schulkinder abgerundet. Die zentrale Entwurfsidee beruht auf einem von Osten nach Westen verlaufenden Schul-Boulevard, der eine ruhige, die Funktionen verknüpfende, zentrale Achse bildet. Da die Mensa mit Vollküche von Schülern beider Schulen genutzt wird, ist sie folgerichtig mittig am Campus orientiert. Die parallel zu den Sammelstraßen verlaufenden Erschließungen ermöglichen eine leistungsstarke, sichere Andienung an die Schulen.
| Auslober: | Stadt Chemnitz |
| BGF: | 26.900 m² |
| BRI: | 111.000 m³ |
| Kosten: | 45 Mio. Euro |



Neubau Schulischer Einrichtungen
Heinrich-Schütz-Straße, Chemnitz, 2009
Wettbewerb




