Um die Betriebsabläufe der STAMA Maschinenfabrik GmbH, Hersteller von Dreh- und Fräszentren, zu optimieren, bestand die Aufgabe darin, die bisher auf zwei Grundstücke verteilten Büroflächen im laufenden Betrieb zu bündeln.

Das neue 4-geschossige Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von ca. 6.300 m² wurde in zwei Bauabschnitten errichtet. Es entstanden Großraumbüros für ca. 200 Mitarbeiter, neue Schulungs- und Besprechungsräume und eine Betriebskantine im Dachgeschoss mit Ausblick auf den Albtrauf. Durch die raumhohen Pfosten-Riegel-Fassaden im Ausbauraster 1.30 m sind helle und flexible Arbeitsplätze in Großraum- und Einzelbüros entstanden.
  
Der Neubau setzt sich mit seinen Metall- und Glasfassaden deutlich von den bestehenden Montagehallen ab. Er vermittelt ein modernes Erscheinungsbild und spiegelt mit seinen freien Formen die freien Bearbeitungsmöglichkeiten der von STAMA produzierten Dreh-/Fräszentren wieder. Die im Bereich von geschlossenen Fassadenflächen verwendeten Streckmetallpaneele ändern je nach Blickwinkel das Erscheinungsbild, und verstärken somit das dynamische Auftreten der Gebäudeteile.

Abgerundet wurde die Investition mit dem Neubau eines Sozialgebäudes im Nord-Westbereich für die gewerblichen Mitarbeiter, mit einer neuen Druckluftzentrale, deren Abwärme zur Warmwasserbereitung genutzt wird.

In den Außenanlagen findet sich ein einladender, öffentlicher Vorplatz mit Stellplätzen zur Siemens-Straße und ein ruhiger introvertierter Aufenthaltsbereich für die Mitarbeiter im Innenhof des Bürogebäudes.

Bauherr STAMA Maschinenfabrik GmbH
BGF Sozialgebäude: 750 m², Bürogebäude: 6.145 m²
Kosten (KG 300-500)  ca. 10,1 Mio. € netto 
FertigstellungSozialgebäude : 2014,
Bürogebäude : 2014 / 2015

 Fotos © Victor S. Brigola, Stuttgart und Dietmar Strauß, Besigheim