Reynders Etiketten ehem. Schäfer Etiketten
Für die Schäfer-Etiketten GmbH & Co. KG wurde am Gründungsstandort in Wolfschlugen eine umfassende Neustrukturierung und Erweiterung von Produktion und Verwaltung realisiert. Das Unternehmen, das seit seiner Gründung im Jahr 1948 hochwertige Selbstklebeetiketten für die Bereiche Pharma, Kosmetik, Chemie und Lebensmittel produzierte, zählte zu den etablierten Etikettenherstellern in Deutschland. Der von Schäfer Etiketten als Bauherr entwickelte und realisierte Neubau wurde im Zuge der 2023 erfolgten Akquisition von dem international tätigen Unternehmen Reynders Etiketten übernommen.
ProjektReynders Etiketten (ehem. Schäfer Etiketten)
StandortWolfschlugen
BauherrSchäfer Etiketten GmbH & Co.KG
StatusFertiggestellt
BGF2950 m² | BRI12.800 m³ |
Leistungsphasen1-8 |
Bilder© Achim Birnbaum
Ausgangspunkt der Planung war das bestehende Bürohochhaus aus dem Jahr 1972, dessen Sanierung wirtschaftlich und technisch nicht mehr sinnvoll umsetzbar gewesen wäre. Anstelle einer Ertüchtigung des Bestands wurde ein neues Nutzungskonzept entwickelt, bei dem die Büroflächen in die Obergeschosse der bestehenden Betriebsgebäude integriert wurden. Dadurch konnte ein direkter Austausch zwischen Produktion und Verwaltung geschaffen und gleichzeitig die vorhandene Gebäudestruktur nachhaltig weitergenutzt werden.
Mit dem Abbruch des ehemaligen Hochhauses einschließlich angrenzender Nebengebäude und dem Bau eines zweigeschossigen Eingangsgebäudes wurde eine architektonische Visitenkarte für einen der traditionsreichsten Etikettenhersteller Deutschlands realisiert. Im Erdgeschoss des Eingangsbereichs befindet sich ein repräsentativer Empfangsbereich, während im Obergeschoss moderne Konferenz- und Besprechungsräume entstanden.
Die Fassaden der umgebauten und erweiterten Gebäudeteile wurden gestalterisch vereinheitlicht und mit einer vorgehängten hinterlüfteten Metallfassade aus aluminium-pulverbeschichteten Profiltafeln ausgestattet. Die neue Fassadengestaltung verleiht dem Ensemble eine zeitgemäße Identität und stärkte die Präsenz des Unternehmens im öffentlichen Raum.
Im Zuge der Umstrukturierung wurde die zuvor im südlichen Obergeschoss angeordnete Druckvorbereitung in einen neu errichteten Erweiterungsbau im Erdgeschoss verlagert. Durch die unmittelbare Nähe zu den Produktionsflächen konnten interne Arbeitsabläufe optimiert und Wege deutlich verkürzt werden. Ergänzend hierzu entstanden im Untergeschoss neue Umkleide-, Sanitär- und Technikräume.







